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Johann Gottlieb Christaller an Geschwister:

Die StĂ€mme am Volta bekĂ€mpfen sich; er selbst komme zu nichts, ĂŒbersetze Hiob, es sei aber eine verdrießliche Arbeit, weil es in der Negersprache keine AusdrĂŒcke gebe dafĂŒr, was er ĂŒbersetzen mĂŒsse. Im Grunde könne man die ganze Übersetzung nicht abgeben ohne einen Kommentar

(Akropong, 5. Aug. 1867)

M1,67 GC 9

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[...] Am 7. Juli kommt Missionsschiff 'Die Palme' an, mit vier BrÀuten. Alle, die lÀnger da sind, sind krank, die Frischankommenden sind zunÀchst gesund, aber dann bekommen sie Fieber, auch Unterleibsgeschichten.

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(Bruder Eisenschmid war am 16.7. schwer erkrankt. Alles sei in einer schwierigen Lage, als er fast im Sterben lag, mußte einer hinreisen nach Kyebi, ungewiß, ob er ihn noch am Leben antreffe. Bruder Schönfeld reist dorthin. Schwerpunkt immer wieder Gesundheitsfragen): GegenĂŒber den MĂŒhsalen u betrĂŒbenden Erfahrungen im Missionsleben, insbesondere den innerlich u Ă€ußerlich lĂ€hmenden, drĂŒckenden, Mut u Freudigkeit raubenden werden Euch Eure ZustĂ€nde doch wieder aufs neue zum Dank sein.

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Und die Christen daheim wissen gar nicht, wie viel sie an den Segnungen des Christentums auch in Ă€ußeren Dingen u im tĂ€glichen Leben haben. (Alle hĂ€tten Fieber, mit denen er zu tun habe, keiner sei ganz wohl. Sein GedĂ€chtnis sei wie ein Sieb):

Schreiben geht nicht so schnell, ich weiß nach 3 oder 4 Monaten nicht mehr, was ich geschrieben oder was Du beantwortet hast.

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