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1. Einleitung

<1>

Im Zande stehen häufig Numeralia, der Allquantor und das Demonstrativum, Elemente die standardmäßig auf das Nomen folgen, außerhalb der Nominalphrase, d.h. in nomenferner Position. Allquantoren können in vielen Sprachen der Welt sowohl in nomennaher als auch in nomenferner Position stehen (1a,b, 2a,b, 3a,b), d.h. fernab des Nomens, das sie quantifizieren bzw. determinieren. Nomenferne Zahlwörter sind dagegen bislang nur im Japanischen (Kobuchi-Philip. 2007) und Koreanischen (Kang 2002) belegt, nomenferne Demonstrative sind aus anderen Sprachen aber nicht bekannt.

(1)

a

Französisch

Toutes les filles vont à l'école.

b

Les filles vont toutes à l'école.

(2)

a

Englisch

All girls go to school.

b

The girls go all to school.

(3)

a

Deutsch

Alles Eis ist geschmolzen.

b

Das Eis ist alles geschmolzen.

<2>

Die nomenferne Position von Quantoren ist insbesondere in Bezug auf europäische und asiatische Sprachen untersucht worden, nicht aber in Bezug auf afrikanische Sprachen. Dabei findet man auch hier vergleichbare Konstruktionen, wie die Beispiele aus dem Swahili (4a, b) zeigen.

(4)

a

Swahili

Wa-toto

w-ote

wa-na-ku-enda

shule

2-Kind

2-all

2-PRÄS-INF-geh

Schule

Alle Kinder gehen zur Schule

b

Watoto wanakuenda wote shule

Die Kinder gehen alle zur Schule. (Omar Babu, pers. Komm.)

<3>

Ausgehend von der Annahme, dass Sätze wie (1b, 2b, 3b) sich aus zugrunde liegenden Sätzen wie (1a, 2a, 3a) herleiten lassen und dass der Allquantor aus der nomennahen Position in den jeweils ersteren Sätzen nach rechts an die nomenferne Position geschwebt ist (s. Bobaljik 2001: 1ff, Spector 2009) sprechen einige Vertreter der Generativen Grammatik von 'schwebenden Quantifikatoren' (floated/floating quantifiers). Eine zweite Erklärungsmöglichkeit für das Auftreten der genannten Elemente in nomennaher und nomenferner Position liefert Sportiche (1988). Er geht davon aus, dass die Nomina sich von ihrer ursprünglichen Position weg bewegt haben, während die Quantifikatoren dort zurück geblieben sind (stranded). Die erste Hypothese liefert Erklärungen für die adverbialen Funktionen, die Allquantoren und Numeralia in nomenferner Position angenommen haben, die zweite für die Konkordanzmarkierungen, die sich von der an nomennaher Quantoren nicht unterscheidet.

<4>

Statt von einer Verschiebung aus seiner Grundposition heraus wird hier davon ausgegangen, dass der Allquantor, die Numeralia und das Demonstrativum Wortarten sind, die im Zande verschiedene Positionen im Satz einnehmen können, in denen sie unterschiedliche Funktionen ausüben. Um dem außerhalb des generativen Grammatikmodells irreführenden Eindruck vorzubeugen, dass die entsprechenden Elemente von einer ursprünglichen Position in eine neue verschoben werden, vermeide ich die Begriffe 'fließend' bzw. 'schwebend'. Stattdessen spreche ich von der nomenfernen (non noun-adjacent) Position von Qantifikator, Numeralia und Demonstrativum bzw. von deren nomennaher (noun-adjacent) Position.

<5>

Das Auftreten von Allquantor und Zahlwörtern aber auch dem Demonstrativum in nomenferner Position im Zande ist Gegenstand dieser Untersuchung, die wie folgt gegliedert ist. Kapitel 2 gibt eine kurze typologische Beschreibung des Zande, Kapitel 3 beschreibt die Verwendung von Allquantor, Numeralia und Demonstrativum innerhalb der Nominalphrase, Kapitel 4 untersucht sie in Positionen außerhalb der Nominalphrase. Der Gebrauch des Demonstrativums außerhalb der Nominalphrase wird in Kapitel 5 behandelt und in Kapitel 6 werden Schlussfolgerungen gezogen.

2. Zur Struktur des Zande

<6>

Zande ist eine Ubangi-Sprache, deren Hauptverbreitungsgebiet im Dreiländereck DR Kongo, Sudan und Zentralafrikanische Republik liegt (s. Karte 1). Während die Sprache im 18. Jahrhundert, zur Zeit des Zande-Reiches, eine weitverbreitete Verkehrssprache war (Bokamba 2008: 220), hat sie diese Funktion heute weitgehend verloren, und die Zande benutzen die regionalen Verkehrssprachen und die importierten Amtssprachen der jeweiligen Länder: Arabisch und Englisch in Sudan, Swahili und Lingala sowie Französisch in DR Kongo und Sango und Französisch in der ZAR.

<7>

Mit einer Reihe von ausführlichen strukturalistischen Grammatiken (Lagae 1921, Gore 1926, Boyd 1980) galt die Sprache schon seit dem 2. Drittel des 20. Jahrhunderts als recht gut beschrieben. Nach dem zweiten Weltkrieg und vor allem dem Ende des Kolonialzeit erlosch das Interesse an der Sprache und erste funktionalistische Untersuchungen erfolgten erst viele Jahrzehnte später (Claudi 1985, Boyd 1995, 1998, Pasch 2007, 2011a, 2011a, b).

Karte 1: Das Verbreitungsgebiet des Zande

Quelle: http://www.azandeorganization.org/Map1.gif (19.09.2007)

<8>

Zande hat 8 Vokalphoneme /į, i, e, ä, a, o, u, ų/. Es gibt sowohl lexikalischen als auch grammatischen Ton, die aber noch nicht vollständig analysiert wurden. Die Silbenstruktur ist [KV]K(w)V. Die Nominalmorphologie zeichnet sich durch reiche Derivations- und Kompositionsmöglichkeiten aus, außer den Pluralpräfixen gibt es aber keine Nominalflexion. Es gibt vier Genera, die nur durch anaphorisch verwendete Pronomina angezeigt werden. Ein komplexes TAM-System und eine Reihe von Extensionssuffixen bestimmen die Verbmorphologie. Die Wortreihenfolge ist SVO, wobei unter bestimmten Bedingungen die Reihenfolge von Subjekt und Verb invertiert wird. Die Struktur der Nominalphrase zeigt eine Verteilung von prä- und postnominalen Determinatoren, Modifikatoren und Quantoren, wie sie in den Sprachen der Welt eher ungewöhnlich, für Ubangi-Sprachen aber typisch ist. So gehen beispielsweise der Definitheitsmarker (5), Adjektive (5), 'ander' (6) der alienable Possessivmarker ga (7) und der Quantifikator dungu 'viele' (10) dem Nomen voraus, während Numeralia (7, 12), der Allquantor du(nduko) 'all' (8) und das Demonstrativum (9) dem Nomen folgen. Kombinationen sind möglich, wenngleich nicht alle Elemente mit allen anderen kombiniert werden. Die unmarkierte Reihenfolge von Konstituenten innerhalb der Nominalphrase sieht wie folgt aus:

pl-def

+

'ander'

+

'viele'

+

(pl-)adj

+

pl [2]-Nomen

+

num

+

'all'

+

dem

Diese Positionen werden in den vorhandenen Grammatiken beschrieben (cf. Gore 1916: 23, 39f; Lagae 1921: 89) und sie finden sich üblicherweise in elizitierten Beispielen.

(5)

A-gu-yo

du

ti

unga

ani

dungura

gu

a-pai

dunduko

pl-def.d-3p

sein

an

Leben

1sg.1

sammel

def.d

pl-Sache

all

rogo

bakiri

buku

sa

du

limo-ho

nga

"Bangassu

na-fura."

in

groß

Buch

eins

sein

Name-inan.2

kop

B.

II-erzähl

Diejenigen (von ihnen), die noch leben, wir haben alle Geschichten (Sachen) in einem großen Buch "Bangassou erzählt" gesammelt. (Mbolifouye & Pasch 2013)

(6)

Si

na-ngia

a-kpura,

a-giti,

a-bamburo,

inan.1

II-be

Akpura

Agiti

Abamburo

na [3]

kura

dungu

a-ngbatunga

berewe

und

ander

viele

pl-Klan

erneut

Es waren die Akpura, die Agiti, die Abamburo und viele weitere Klans. (Evans-Pritchard 1956)

<9>

Das Zande weist zudem eine Reihe von grammatischen Strukturen auf, die man in dieser Sprachgruppe und in ihrem Verbreitungsgebiet zunächst eher nicht erwartet. Dazu gehören die Vokalharmonie [4] (Tucker 1959: 143f, Tucker & Bryan 1966: 141f, Boyd 1997), ein pronominales Klassensystem mit vier Genera (Claudi 1985) sowie wie die resumptiv verwendeten Pronomina, die den im westlichen Zentralafrika verbreiteten 'Copy Pronouns' ähnlich sind (Pasch 2011). Weiterhin gehört dazu die Möglichkeit, die postnominalen Elemente Allquantor, die Zahlwörter sowie das Demonstrativum außerhalb der Nominalphrase ans Satzende zu positionieren, was Thema dieses Artikels ist.

3. Numeralia, Allquantor und Demonstrativum am Ende der Nominalphrase

<10>

In der Mehrzahl der Fälle stehen Zahlwörter, Allquantor und Demonstrativum allein am Ende der Nominalphrase, über die sie Skopus haben (7, 8, 9).

(7)

… ko

ki

fu

gimi

a-de

ue,

3m

seq

geb

mein

pl-Frau

zwei

… und er gab [mir] meine beiden Ehefrauen. (Evans-Pritchard 1963)

(8)

A-soeur

na-kpara

fu

Mbori

na

nyamu

na

uru

du(nduko).

pl-Schwester

II-bet

für

Gott

an

Abend

an

Tag

all

Die Schwestern beten jeden Tag am Abend zu Gott. (gehört in Bangassou)

(9)

gi

ngua

re

a-du

na

yaro

ti

ni …

def.p

Baum

dem

III-sein

mit

Loch

an

anaph

yaro

ki

du

sande

pati

a-gu

a-ngua

re.

Loch

seq

sein

Boden

neben

pl-def.d

pl-Baum

dem

Dieser Baum hatte ein Loch (an sich) und es gab auch ein Loch im Boden
neben jenen Bäumen. (Aus der ‘Frogstory’, erzählt in Bangassou)

Sie können problemlos mit pränominalen Possessivkonstruktionen (7, 11, 12), Quantoren (10), und Modifikatoren (7, 11) kombiniert werden [5]. Das Demonstrativum verlangt sogar unbedingt ein vorangehendes Determinativum (9, 10, 11), während letzteres auch ohne Demonstrativum auftreten kann (12), vor allem in Verbindung mit dem Allquantor. Beispiel (5, 12) belegt, dass Zahlwörter in der Nominalphrase dem Allquantor vorangehen und (13) dass das Demonstrativum diesem folgt und die Nominalphrase schließt.

(10)

gi

dungu

yo

re

dunduko

def.p

viele

3pl

dem

all

diese Vielen alle

(11)

kina

gi

ga-ko

mbiro

re

ti

bangiri-ko

genau

def.d

poss-3m

Asche

dem

an

Auge-3m

… genau diese seine Asche auf sein Auge (Evans-Pritchard 1966)

<11>

Die postnominalen Numeralia, der Allquantor und das Demonstrativum können innerhalb der Nominalphrase miteinander kombiniert werden (12, 13), wenngleich das nur selten geschieht. Es ist wichtig festzustellen, dass alle drei in dieser Position Skopus über den vorangehenden Teil der Nominalphrase haben.

(12)

Mo

ye

na

gu

ga-ko

nyanyaki

a-boro

bawe

dunduko.

2sg.1

komm

mit

def.d

poss-3m

stark

pl-Person

zehn

all

Bring all die zehn starken Männer von ihm. (Gore 1926: 39)

(13)

a-gu

a-liahẽ

dunduko

re,

Tule

na-gwali,

pl-def.d

pl-Essen

all

dem

T.

II-aufbrech

ki

dungura

tunga

a-liahẽ

ku

be-ko;

SEQ

sammel

Samen

PL-Essen

DIR

Hand-3sg

Diese ganzen Nahrungsmittel, Ture war aufgebrochen
und hat die Samen dieser Nahrungsmittel in seiner Hand gesammelt. (Lagae 1921: 183)

3.1. Numeralia, Allquantor und Demonstrativum in nomenferner Position

<12>

In nomenferner Position zeigen die Numeralia und der Allquantor ähnliche Verhaltensmuster (Pasch in Druck), die sich von denen des Demonstrativums deutlich unterscheiden, weshalb sie getrennt davon diskutiert werden. Sie folgen der Verbalphrase und stehen somit oft am Satzende, eine Position, die üblicherweise von Adverbien ausgefüllt wird. Gore (1926: 129) fällt das Phänomen zwar auf, er gibt aber keine Erklärung dafür, sondern beschränkt sich auf den Hinweis: "Note position of numeral after the verb."

Die nomenferne Position können Numeralia und der Allquantor sowohl einnehmen, wenn sie das Subjekt quantifizieren (14 - 16) als auch, wenn sie das Objekt quantifizieren (19 - 21). Im ersteren Falle haben der Allquantor und die Zahlwörter Skopus nicht nur über das Subjekt, sondern quasi als Adverb auch über das Verb.

<13>

In Beispiel (14) besagt das Zahlwort sa nicht nur, dass es einen Waisenjungen in der Jagdgesellschaft gibt, sondern es unterstreicht sein Alleinsein, dass er alleine auf sich gestellt ist und ausgegrenzt wird. In Beispiel (15), drückt das nomenferne Zahlwort ue aus, dass die beiden Frauen "zu zweit" losgehen, um gemeinsam Fisch zu fangen, und nicht dass zwei Frauen zufällig gleichzeitig losgehen, um zu fischen. Biata in Beispiel (16) bringt zum Ausdruck, dass trotz einer langen und anstrengenden Jagd, an der viele Personen beteiligt waren, die gesamte Beute aus nicht mehr als vier erlegten Büffeln bestand. Während sie in nomennaher Position Teil der gegebener Information sind, liefern der Allquantor und die Numeralia in nomenferner Position also die zusätzliche Information, dass die Partizipanten zwar als Gruppe agieren bzw. als Gruppe perzipiert werden, dass sie aber gleichzeitig auch als als Individuen oder individuierte Dinge betrachtet werden. Sie teilen zwar Rechte oder etwas anderes für den aktuellen Diskurs Relevantes, verfolgen dabei aber durchaus individuelle Interessen. In Beispiel (17) bringt dunduko zum Ausdruck, dass alle Krieger zwar in gleicher Weise Boys hatten, dass aber jeder einzelne von ihnen, den Boy für seine individuellen Bedürfnisse und seine eigene Karriere nutzte. In Beispiel (18) quantifiziert es die Zande als ethnische Gruppe und gleichzeitig die Tatsache, dass unter ihnen keiner einziger dem anderen in Bezug auf die Praxis des Kannibalismus nachstehen wollte, dass sich darin alle gleich waren.

(14)

Wiri

gude

a-du

fuo-yo

sa

na-ngia

wirinyaure.

klein

Junge

III-sein

hinter-3pl

eins

II-kop

Waisenkind

Ein Junge war (alleine) unter ihnen, der ein Waise war. (Evans-Pritchard 1966)

(15)

Si

du

a-de

a-guari

ti-ni

ue

inan.1

sein

pl-Frau

III-aufbrech

an-anaph

zwei

ndu

ka

gara

ime

geh

sub

schöpf

Wasser

Deshalb brachen die Frauen zu zweit auf, um zu fischen. (Evans-Pritchard 1966)

(16)

A-gbe

ki

kpi

gbua

biata.

pl-Büffel

seq

sterb

nur

drei

Nur drei der Büffel starben. (Evans-Pritchard 1966)

(17)

a-gu

a-paranga

du

ngbanga

yo

dunduko

pl-def.d

pl-Krieger

sein

Hof

dort

all

i

na

kina

ga-yo

a-kumba-gude

du.

3pl

und

genau

poss-3p

pl-Mann-Kind

sein

Die jungen Krieger am Hof, [6] sie hatten ihre Boys. (Evans-Pritchard 1963)

(18)

Mbata

a-zande

a-mbedi

ka

lengba

a-lengba

früher

pl-Zande

III-s.nähern

sub

gleich.sein

III-gleich.sein

na-li

a-boro

dunduko.

II-ess

PL-Person

all

Früher pflegten die alle Azande Menschen zu essen. [7] (Evans-Pritchard 1956)

<14>

Es finden sich nur vereinzelte Beispiele, in denen nomenferne Zahlwörter (19) Objekte quantifizieren. Die Quantifizierung von Objekten durch den nomenfernen Allquantor ist dagegen vielfach belegt (20, 21). Auch pronominale Objekte können auf diese Weise quantifiziert werden 20).

(19)

A-gbio-re

na-guari

ki

fu

baga

ugu

buda

biama,

pl-Schwager-1sg.2

II-start

seq

geb

Korb

trocken

Bier

vier

Meine Schwäger gaben (ihm) vier Körbe mit Malz / vier Mal einen Korb mit Malz. (Evans-Pritchard 1963)

(20)

Ka

si

ni

du

wa

Ndukpo

a-manga-rani

no

gbebere

sub

inan.1

anaph

sein

wie

N.

III-mach-1pl.2

hier

schlecht

ka

i

gumba-a

fo-ro

dunduko [8]

sub

3pl

tell-inan.2

für-2sg.2

all

Im FaIle dass Ndukpo uns schlecht behandelt hätte, hätte man dir das alles berichtet. (Evans-Pritchard 1963)

(21)

Gu

na-ri

re

ki

ni-roko

def.d

Mutter-3f

dem

seq

X-sammel

gu

ga-ri

a-tio

re

dunduko

def.d

poss-3f

pl-Fisch

dem

alle

Ihre Mutter sammelte dann alle deren Fische [die er Tochter] (vollständig) ein.

<15>

In dieser Konstruktion haben die Quantifikatoren Skopus nicht nur über das Objekt sondern auch über das Verb, d.h. dass das Zahlwort nicht nur das Objekt quantifiziert, sondern auch die Handlung des Verbs. So wird in Beispiel (19) nicht die einfache Übergabe von vier Körben mit Malz beschrieben, sondern dass das Überreichen von Malz in bis zu vier Ereignissen stattgefunden hat. Dunduko in Beispiel (20) sagt nicht nur etwas über die Menge und Vollständigkeit der Informationen, die gegebenenfalls gegeben worden wären, sondern auch über den Umfang der Berichterstattung, und in Beispiel (21) beschreibt es sowohl die gesamte Menge der Fische der Tochter als auch das vollständige Einsammeln derselben durch die Mutter.

<16>

Da Objektnomina ohnehin dem Verb folgen, ist die nomenferne Quantifizierung von Objekten nur da möglich, wo direkt auf das quantifizierte Nomen nicht am Satzende steht. Vielmehr muss, damit die nomenferne Position überhaupt wahrnehmbar ist, noch etwas folgen und die Nominalphrase schließen. Das kann ein Attribut sein wie ugu buda 'Malz' in Beipiel (19), ein weiteres Argument, fo-ro 'dir/für dich' (20) oder das Demonstrativum re (21), das ja sonst innerhalb einer Nominalphrase dem Allquantor folgt.

3.2. Das Demonstrativum außerhalb der Nominalphrase?

<17>

Gibt es für nomenferne Allquantoren in vielen Sprachen vergleichbare Konstruktionen und für nomenferne Numeralia solche immerhin in zwei asiatischen Sprachen, so ist bislang noch keine Sprache bekannt, in der das Demonstrativum außerhalb der Nominalphrase stehen kann.

<18>

Anders als Numeralia und der Allquantor nimmt das Demonstrativum im Zande in nomenferner Position keine adverbiale Funktion an, sondern es markiert eine Erweiterung der Nominalphrase, die es abschließt. Dabei geht es aber nicht nur um einfache Erweiterungen um weitere Argumente wie in Beispiel (22b), sondern auch um Erweiterungen durch Sätze, mehrheitlich Attribut- und Relativsätze, aber auch Adverbialsätze. Gore (1926:37) weist schon auf die Möglichkeit hin, das Demonstrativum hinter ein Adjunkt zu stellen, erkennt aber keinen Bedeutungsunterschied zwischen den beiden Formen, sondern präsentiert sie als bedeutungsgleich. Das erscheint aber eher darauf hinzudeuten, dass der Unterschied in der Bedeutung nur schwer abzufragen ist, als dass es sich wirklich um bedeutungsgleiche Konstruktionen handelt.

(22)

a

mo

fu

gi

bakere

gita

re

fu-ko

2sg.1

geb

dem.p

groß

Hacke

dem

für-3m

Gib ihm diese große Hacke.

vgl.

b

mo

fu

gi

bakere

gita

fu-ko

re

Tucker (1959: 146) gibt ein Beispiel für ein nomenfernes Demonstrativum in einem negativen Satz (23), erwähnt aber nur am Rande, dass das Demonstrativum auf die Negationspartikel folgt.

(23)

a

gbíá

hõ̀

def.d

König

hier

neg

dem

Das ist nicht dieser König.

<19>

Die meisten Beispiele für nomenferne Demonstrative finden sich im Kontext von Attribut- und anderen Relativsätzen, die in den von Evans-Pritchard aufgezeichneten Geschichten gefunden wurden. Hierbei muss betont werden, dass Relativsätze nicht notwendigerweise durch Definitheitsmarker und Demonstrativum markiert werden. [9] Die Attributsätze haben die Equationskopula nga (24) bzw. die orts- und präsenzanzeigende Kopula du (25, 26). Das durch das Demonstrativum bestimmte Bezugsnomen fungiert als das zugrunde liegende Subjekt der Kopula (24, 25). Werden nun die Attributsätze als Nominale interpretiert (vgl. Halliday 1995: 264), die wie eine Apposition dem Nomen folgen, ergibt sich für die Nominalphrasen der modifizierten Bezugsnomina die Struktur: DEF + N + APP + DEM, die der im Abschnitt 2. Gezeigten unmarkierten Reihenfolge entspricht.

(24)

ono

gu

pai

nga

li

boro

re

aber

def.d

Sache

kop

ess

Person

dem

Aber diese Sache, Menschen zu essen, … (Evans-Pritchard 1956)

(25)

mo

moi-e

dagba

a-gu

a-e

du

dimo

yo

re

2sg.1

platzier-inan.2

zwischen

pl-dem.d

pl-Ding

sein

Haus

dort

dem

Leg es zwischen die Dinge, die dort im Haus sind (Gore 1926: 104)

<20>

Aus der Identitäts-/Qualitätskopula nga hat sich eine grammatikalisierte Form entwickelt, die als qualitätsanzeigende Präposition [10] verwendet wird, und aus der Lokativkopula du eine wenig spezifische Lokalpräposition, 'an, bei, in, auf'. Das erlaubt die Interpretation der determinierten Nominaphrasen in den Beispielen (25) und (26) als durch Attributsätze oder als durch Adverbiale erweitert. In jedem Falle haben sie, wenn man die Erweiterungen als Nominale interpretiert, die Struktur DEF + Nominale + DEM. In Beispiel (26) kann du jedoch nicht als Präposition verstanden werden, sondern nur als Kopula. Wenn aber hier der lokative Relativsatz ngbapia du 'es gibt/da ist eine Wasserscheide' als Nominale interpretiert wird, liegt wieder die Konstruktion aus DET Nominale DEM vor.

(26)

Ko

guari

ka

ye

ka

nyaka-sa-roni

ti

3m

aufbrech

sub

komm

sub

stärken.Kaus-2p.2

an

gi

ngbapia [11]

du

re.

def.p

Wasserscheide

sein

dem

Lass uns aufbrechen und euch an dieser Grenze Verstärkung bringen
(wörtl. "… und euch verstärken an [da wo] da ist eine Grenze") (Evans-Pritchard 1963)

Die übrigen Relativsätze sind restriktiv und haben Vollverben (27- 30). In allen vorliegenden Beispielen ist das Bezugsnomen Objekt des Verbs im Relativsatz, wird aber dort nicht explizit aufgeführt. Betrachtet man diese Sätze wieder als Nominale, liegen auch hier Nominalphrasen vor mit der Struktur DET + N + APP + DEM.

(27)

ono

kina

gi

bakinde

i

ni-fu

fu-yo

re …

aber

genau

def.p

Maniokbrei

3pl

X-geb

für-3pl

dem

Aber genau dieser Maniokbrei, den sie ihnen immer gaben … (Evans-Pritchard 1963)

(28)

gu

kumba

oni

a-bi-ko

a-bi

re

gumba-limo

du,

dem.d

Mann

2pl.1

III-seh-3m

III-seh

dem

erzähl-Name

sein

Dieser Mann, den ihr gesehen habt, er ist ein Jammerer. (Evans-Pritchard 1974)

(29)

gi

biriki

mi

a-kai

ku

ti

ngbadu-re

re

def.p

Betrug

1sg.1

III-verberg

dir

in

Herz-1sg.2

dem

Diese Täuschung, die ich in meinem Herzen verberge …(Evans-Pritchard 1974)

(30)

mi

ki

ya

mi

gi

gu

pai

bakure-mi

a-gumba

re,

1sg

seq

sag

1sg.1

hör

dem.d

Sache

Blutsbruder-1sg.1

III-erzähl

hier

Wenn ich höre, was mein Blutsbruder sagt … (Evans-Pritchard 1974)

<21>

Außer Attribut- und Relativsätzen, können auch Temporalsätze mit dem Demonstrativum re beendet werden. In Beispiel (31) wird Temporalität nicht durch eine Konjunktion zum Ausdruck gebracht, sondern durch das Verb ta (< ta 'schreiten' [12]). Es zeigt eine zeitliche Verbindung zwischen der Aktionen des folgenden semantischen Hauptverbs und dem Verb im Folgesatz an, die Boyd (1995: 181) als gleichzeitig oder unmittelbar aufeinander folgend beschreibt.

(31)

Gi

gude

ki

ta

onga

re,

def.p

Kind

seq

schreit

ruhig.sein

dem

Ture

ki

ni-zubo

ni

oto.

T.

seq

X-wegrenn

Art.u.Weise

Schnelligkeit

Kaum dass der Junge ruhig geworden war, machte sich Ture eiligst davon. (Evans-Pritchard 1965)

4. Schluss

<22>

Allquantor, Zahlwörter und das Demonstrativum, die in der Nominalphrase dem Nomen folgen bwz. die am Ende der Nominalphrase stehen, finden sich auch in nomenferner Position am Satzende. Dabei quantifizieren bzw. determinieren erstere beide das Subjekt- bzw. das Objektnomen, so wie auch in der nomennahen Position tun, und haben zudem eine adverbiale Funktion, was durch die Erweiterung des Skopus über das Verb bedingt ist. Das nomenferne Demonstrativum dagegen hat keine adverbiale Funktion, sondern nur eine syntaktische: Es steht am Ende einer Nominalphrase, die durch einen Nebensatz erweitert ist, der die Funktion eines nominalen Attributes hat. Somit steht das nomenferne Demonstrativum doch am Ende der Nominalphrase. Die Erweiterungen können nicht nur durch Relativsätze geschehen, sondern auch durch Adverbialsätze.

Abkürzungen

ADJ

Adjektiv

PRÄS

Präsens

AN

belebt, nicht-menschlich

SEQ

Sequentialmarker

ANAPH

Anaphor

SUB

Subordinator

APP

Apposition

SUBJ

Konjunktiv

DEF

Definitheitsmarker (distal)

2

(Bantu-)Nominalklasse 2

DEF.D/P

Definitheitsmarker (distal/proximal)

1sg/pl

1st Person Singular/Plural

DEM

Dmonstrativmarker

2sg/pl

2nd Person Singular/Plural

DIR

Richtungsmarker

3m

3rd Person Singular/maskulin

INAN

unbelebt

3f

3rd Person Singular Feminin

INF

Infinitivpräfix

.1/.2

Pronomina der 1./2. Reihe

KAUS

Kausativ

II

TA-Morphem, von Boyd (1995) definiert

KOP

Kopula

als "accompli/-définit/passé"

KOMPL

Kompletiv

III

TA-Morphem, von Boyd definiert

N

Nominale

als "-accompli/+define/-passé"

NUM

Numerale

X

TA-Morphem, von Boyd definiert

PL

Plural

als "-défini/non passé"

POSS

Possessivmarker

Quellen:

Bobaljik, Jonathan. 2001 [2003]

'Floating quantifiers: handle with care.' [In: The Second Glot International State-of-the-Article Book, hrsg. von Lisa Cheng und Rint Sybesma, S. 107-148. Berlin: Mouton], http://bobaljik.uconn.edu/papers/FQII.pdf (20.12.2013)

Bokamba, Eyamba 2008

'D.R. Congo: Language and 'Authentic Nationalism'. In: Language & Nation al Identity in Africa, hrsg. von Andrew Simpson, S. 214-234. Oxford: Oxford University Press

Boyd Raymond 1980

Etudes Zande. Thèse de 3ème cycle. Université de Paris V

Boyd, Raymond 1995

'Le Zande.' In: Le système verbal dans les langues oubanguiennes, hrsg. von Boyd, Raymond, S.165-197. München, Newcastle: Lincom Europa

Boyd, Raymond 1998

'Le Zande.' In: Les manières d‘«être» et les mots pour le dire dans les langues d’Afrique Centrale, hrsg. von Paulette Roulon-Doko, S. 35-62. München, Newcastle: Lincom Europa

Boyd, Raymond 1997

'Les harmonies vocaliques du zande.' Lingua 101,1-2: 1-19

Claudi, Ulrike 1985

Zur Entstehung von Genussystemen . Überlegungen zu einigen theoretischen. Aspekten, verbunden mit einer Fallstudie des Zande . Hamburg: Helmut Buske

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[1] Die Ergebnisse dieser Untersuchung wären nicht möglich gewesen ohne die Förderung eines Projekts zur Erforschung des Zande durch die DFG, der ich hiermit meinen tiefempfundenen Dank aussprechen möchte. Die Beispiele wurden zu einem geringen Teil 2010 während eines Aufenthaltes in Bangassou (ZAR) erhoben, wobei andere Fragen im Mittelpunkt standen als die nomenferne Position von üblicherweise postnominalen Elementen. Die meisten Beipiele stammen aus publizierten Quellen, vor allem den von Evans-Pritchard (1956, 1963, 1966, 1974) gesammelten Geschichten.

[2] Plural wird bei (Bezeichnungen für Lebewesen) regelmäßig am Nomen und am Definitheitsmarker angezeigt. Am Adjektiv ist die Markierung optional und relativ selten.

[3] Es ist nicht möglich, der Präposition na eine Grundbedeutung zuzuschreiben. Deshalb wird sie in den verschiedenen Beispielen in Abhängigkeit vom Kontext glossiert.

[4] Güldemann (2007) schließt offensichtlich aus dem Vorhandensein der Vokalharmonie im Zande darauf, dass sie auch in den übrigen Ubangi-Sprachen verbreitet ist, was bisher aber nicht belegt ist.

[5] Dass sie auch mit dem vagen Quantor dungu 'viele' kombiniert werden können, kann nur vermutet werden, da entsprechende Beispiele nicht vorliegen.

[6] Hier liegt ein Attributsatz vor, in dem man du als Kopula interpretiert, bzw. eine Präpositionalphrase, wenn man es als Präposition interpretiert. Ohne den zweiten Teilsatz würde der erste folgendermaßen übersetzt: "Die jungen Krieger waren alle am Hof".

[7] Dunduko quantifiziert hier das Subjekt und nicht das Objekt. Wenn es sich auf das Objekt beziehen soll, muss die Simplexform des Verbs durch die Intensiv-Extension (Gore 1926: 85) ersetzt werden, die auf die Totalität des Objekts verweist.

A-zande

a-ima

li-ta

a-boro

dunduko.

pl-Z.

III-bleib

ess-kompl

pl-Person

all

Früher, haben die Azande alle Leute aufgegessen. (elizitiert in Bangassou)

[8] Es ist zu beachten, dass das quantifizierte Objekt hier pronominal ist.

[9] Die Markierung von Relativsätzen geschieht durch einen vorangehenden Hochton, wie aus einer Vielzahl von Beispielen in Boyd (1998) deutlich hervorgeht.

[10] Der Qualitätsmarker nga wird besonders häufig benutzt um Namen von Partizipanten einzuführen.

Ko

ki

ye

ra

ko

ti

gbia

nga

Ndukpo.

3m

seq

komm

lieb

dir

an

König

kop

N.

Er kam, um als Untertan von Prinz Ndukpo zu leben.

[11] Das Kompositum ngbapia 'Wasserscheide' setzt sich aus ngba 'Mund, Spitze, Schneide' und pia 'Land (im Gegensatz zu Wasser)' (Gore & Gore 1952: 103, 119).

[12] Gore (1926: 92f) zufolge ist ta ein Adverb, das er mit 'while, still, as' übersetzt. Lagae &Vanden Plas übersetzen es mit 'déjà'.

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